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Kurz berichtet – Beschlüsse aus der Sitzung des Beirats für Bildung und Erziehung (BBE) vom 20. Juli 2026

Am 20. Juli hat der Beirat für Bildung und Erziehung getagt. Welche Empfehlungen der Beirat an den Gemeinderat ausgesprochen hat, erfahren Sie hier.

Der BBE hat in einer Sitzung am Montag, 20. Juli 2026 folgende Empfehlungen an den Gemeinderat ausgesprochen:

Der BBE empfiehlt dem Gemeinderat mit 11 Zustimmungen mehrheitlich (Gegenstimmen: Stadträtin Petra Binz, Stadträtin Sabine Dack-Ommeln, Stadtrat Thilo Willner, Stadtrat Jonas Tim Prasch, zweite Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Wernauer Kindertagesstätten Jaqueline Märsch und Enthaltungen: Stadtrat Nicolai Boldt, Stadtrat Stefan Pfitzer) der Gemeinsamen Empfehlung der Kirchen und der kommunalen Landesverbände zu folgen. Diese sehen vor, die Elternbeiträge in Kindertageseinrichtungen für das Kindergartenjahr 2026/2027 pauschal um 4,5 % und für das Kindergartenjahr 2027/2028 um weitere 4,0 % zu erhöhen.

Weiterhin empfiehlt der BBE dem Gemeinderat, den kirchlichen und den freien Trägern zu empfehlen, die Gebührenerhöhung analog umzusetzen.

Der BBE empfiehlt dem Gemeinderat einstimmig die vorgelegte Örtliche Bedarfsplanung 2026/27 gemäß § 3 Kindertagesbetreuungsgesetz für Wernau (Neckar) zu beschließen.

Der BBE empfiehlt dem Gemeinderat einstimmig die angepasste Benutzungsordnung für die außerschulische Betreuung für die Kinder, die ab Schuljahr 2026/27 einen Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung in der Grundschule haben, zu beschließen.

Der BBE empfiehlt dem Gemeinderat einstimmig, die angepasste Benutzungsordnung für die außerschulische Betreuung für die Kinder, die keinen Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung in der Grundschule haben, zu beschließen.

Der BBE empfiehlt dem Gemeinderat einstimmig, die Platzvergabekriterien für die außerschulische Betreuung zu beschließen.

Der BBE nimmt den Bericht der Verwaltung zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zur Kenntnis.

Bekanntgaben von Bürgermeisterin Christiane Krieger

Bürgermeisterin Christiane Krieger gibt bekannt, dass unter den unterschiedlichen Träger*innen in Wernau ein einheitliches Verfahren bei vermuteten Inklusionsbedarf vereinbart wurde. Dabei werden anfangs zwei Plätze durch das Kind belegt. Bei ausbleibender Bedarfsbestätigung können diese nach festgelegten Fristen durch andere Kinder belegt werden. Dabei wurde kein neues Verfahren eingeführt, sondern lediglich das bisher gelebte Verfahren jetzt auch schriftlich festgehalten.

Bürgermeisterin Christiane Krieger informiert, dass der Gesamtelternbeirat der Wernauer Kindertagesstätten eine Umfrage zum Thema Schließtage der Wernauer Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Aus der Umfrage geht hervorgeht, dass die Mehrheit der Eltern mit den Schließtagen zufrieden ist. Gleichzeitig wird eine Reduzierung der Schließtage angeregt.

Bürgermeisterin Christaine Krieger informiert, dass die Stadtverwaltung hier den Träger*innen keine Vorgaben machen kann, die Ergebnisse der Umfrage aber weitergeben wird.

Bürgermeisterin Christiane Krieger gibt bekannt, dass die iPad-Klasse an der Realschule Wernau nach dem noch laufenden Schuljahr wieder eingestellt wird. Alleiniger Grund ist, dass die Schüler*innen die Nutzungsregeln dauerhaft nicht eingehalten haben. Eine technische Einschränkung durch den beteiligten Dienstleister konnte nicht in der Form umgesetzt werden, die einen konzentrierten Unterricht ermöglicht hätte.

Bürgermeister Christiane Krieger gibt bekannt, dass die Stadtranderholung (STARA) 2026 im August am Standort Katzenstein (Pausenhof Realschule und Grundschule Schlossgartenschule) stattfindet. Die Anwohner*innen werden durch ein Anschreiben informiert.

Bürgermeisterin Christiane Krieger informiert, dass nach einem Wasserschaden im Bergfeldkindergarten in der Nacht zum 16. August derzeit in der Einrichtung keine Betreuung angeboten werden kann. Bis einschließlich 31. Juli wurde eine Notbetreuung im evangelischen Gemeindehaus Wernau eingerichtet. Anschließend werde die Situation neu bewertet.

Anfragen und Anregungen aus dem Gemeinderat

Stadtrat Nicolai Boldt regte an, die iPad-Klasse nicht abzuschaffen, sondern stattdessen ein Mobile Device Management (MDM) einzusetzen.

Bürgermeisterin Christiane Krieger erläuterte, dass bereits ein MDM verwendet werde, dieses jedoch von den Realschüler*innen umgangen worden sei.

Stadträtin Carmen Hermann dankte für die Regelung zur Doppelplatzbelegung für Kinder mit Inklusionsbedarf sowie für die Ausstattung des inklusiven Spielplatzes in der Silcherstraße.

Stadträtin Sabine Dack-Ommeln bat darum, das Schaubild zur Doppelplatzbelegung bei Inklusionsbedarf sowie die Ergebnisse der Elternumfrage des Gesamtelternbeirats Kindertagesstätten dem Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. Zudem verweist sie auf den Haushaltsantrag der Fraktion Wernauer BürgerListe einen Runden Tisch Kindertagesstätten einzuberufen.

Bürgermeisterin Christiane Krieger sicherte die Bereitstellung der Unterlagen zu. In Bezug auf den Runden Tisch erinnert sie ihre Aussage in der Haushalts-Sitzung, dass die Bedarfsplanung abgewartet werde und der Gemeinderat der Verwaltung dann mitteilen solle, ob weiterhin der Wunsch nach einem Runden Tisch bestehe.

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